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Druckluft

Eckdaten:

Sportgeräte: Gewehr und Pistole
Kaliber: 4,5 mm (Blei) ;  7,5J
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Disziplinen: Auflage, Freihand, 3-Stellungen

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Erklärung

Druckluftschießen ist eine moderne Sportart, bei der Diabolo-Geschosse durch komprimierte Luft oder CO₂ aus Kartuschen in einem gezogenen Lauf beschleunigt werden. Üblicherweise kommen Kaliber von 4,5 mm mit einer maximalen Mündungsenergie von 7,5 Joule zum Einsatz, und die Entfernung zur Zielscheibe beträgt in regulären Wettbewerben zehn Meter.

 

Im deutschen Schießsport fokussiert man sich vor allem auf das 10-m-Luftgewehr und die 10-m-Luftpistole, jeweils als Einzelwettkampf, Auflagedisziplin sowie im Mixed-Team- und Mannschaftsformat. Das Luftgewehrprogramm ist seit den Olympischen Spielen eine der Grunddisziplinen, die Luftpistole ergänzt das Programm um zusätzliche Mehrkampf- und Standardbewerbe.

 

Beim 10-m-Luftdruckschießen geben Athleten freihändig oder aufgelegt je nach Altersklasse 30 - 60 Wertungsschüsse ab. Für die Wettkämpfe stehen jedem Teilnehmer zuvor eine 15-minütige Phase zur Einrichtung und für unbegrenzte Probeschüsse zur Verfügung. Danach wird je nach Disziplin eine entsprechende Zeit für die Wertungsschüsse vorgegeben.

 

Rechtlich gilt in Deutschland nach § 27 Abs. 3 WaffG: Kindern, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, ist das Schießen mit Druckluftwaffen in anerkannten Schießstätten gestattet, sofern eine schriftliche Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten vorliegt und eine fachkundige Aufsichtsperson anwesend ist und ab 18 Jahren dürfen Druckluftwaffen mit dem Prüfzeichen „F-im-Fünfeck“ uneingeschränkt erworben und besessen werden.

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