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Kleinkaliber

Eckdaten:

Sportgeräte: Gewehr und Pistole
Kaliber: .22 lr (5,6mm Bleigeschoss) ;  200J
Altersfreigabe: ab 14 Jahren
Disziplinen: Auflage, Freihand, 3-Stellungen

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Erklärung

Kleinkaliberschießen zählt zu den traditions­reichsten Disziplinen des Sport­schießens. Dabei werden mit Gewehren oder Pistolen Kugelgeschosse im Kaliber 5,6 mm (.22 lr) verschossen. Die Standard­entfernung beträgt 50 Meter (selten auch 25 m oder 100 m), wobei der 50-m-Ringspiegel einen Außendurchmesser von 154,4 mm und eine Zehn einen Außendurchmesser von nur 10,4 mm aufweist. Auch im Biathlon wird mit Kleinkaliber Gewehren geschossen. Damit verlangt das Kleinkaliberschießen höchste Präzision und Konzentration.

 

Im Gewehrbereich steht vor allem der Drei­stellungs­kampf 50 m im Fokus, eine Olympische Disziplin, bei der in den Anschlägen liegend, kniend und stehend jeweils 40 Schuss abgegeben werden (insgesamt 120).

 

Bei den Pistolen­wettbewerben steht vor allem die 25-m-Sportpistole im Vordergrund, bei der sich Präzisions- und Schnell­feuer­-Serien abwechseln. Zusätzlich existieren Disziplinen wie Schnell­feuer­pistole und Standard­pistole, die mit gestaffelten Zeitlimits und vorgegebenen Serien ein hohes Maß an Tempo und Nervenstärke erfordern.

 

Rechtlich regelt § 27 des deutschen Waffengesetzes die Alters­freigaben: Unter 14 Jahren ist Schießen mit Kleinkaliber­waffen nur nach Ausnahme­genehmigung möglich. Jugendliche ab 14 Jahren dürfen in anerkannten Schießstätten mit schriftlicher Einverständnis der Sorge­berechtigten und unter fach­kundiger Aufsicht trainieren. Ab 18 Jahren ist der Erwerb und Besitz von Kleinkaliber­waffen frei – vorausgesetzt, man verfügt über die erforderliche Waffen­besitzkarte. So bietet das Kleinkaliberschießen über alters­gerechte Zugangs­regelungen sowohl Einsteigern als auch Wettkampf­schützen einen fairen und sicheren Rahmen.

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